Edith Ghafoor Engelmedium - Zwerge
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Zwerge
 
Diese Gruppe unterteilt sich einmal in die eigentlichen Zwerge und in andere Gruppen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ganz oder teilweise aus Stein bestehen. Berggeister, Gnome, Riesen (mit den Untergruppen Bergriesen, Feuerriesen, Frostriesen, Sturmriesen, Waldriesen, Wolkenriesen), Trolle, Zwerge.
 
Sie leben in großen Hallen unter dem Berg. Hallen von wunderbarer Pracht und Schönheit. Sie sind immer hell, obwohl niemals ein Sonnenstrahl sie berührt. Geschliffene Edelsteine spenden ihnen Licht. Steine, deren Wert nur ein Zwerg zu ermessen vermag. Es ist ein großes Geheimnis, wie die Zwerge die Steine dazu bringen, das Sonnenlicht zu fangen. Alles, was man darüber weiß, dass sie diese mit unendlicher Geduld bearbeiten. Man sagt, sie könnten den Stein selbst verstehen und ihn nach ihrem Willen formen. Nicht wenige behaupten, sie seien aus Stein geboren und dies ist auch wirklich wahr.
Im Inneren des Gesteins, tief unten an des Wurzeln der Berge liegen, eingebettet im Erz, Steine von wundersamer Macht. Die Zwerge nennen sie Herzsteine und in jedem von ihnen schläft eine Seele. Wenn die Zeit reif ist, wächst um diesen herum ein Körper aus den Gebeinen der Erde. In ihren Adern rinnt flüssiges Erz, dessen Wärme dem Stein Geschmeidigkeit verleiht und ihm den Hauch des Lebens schenkt. Sie erwachen in der Dunkelheit, die für sie keinen Schrecken hat, da sie selbst in völliger Finsternis zu sehen vermögen. So beginnen sie die Reise zu ihrem Volk. Diese währt lang oder kurz, je nach ihrer Begabung, den Fels zu formen. Ihre Ankunft ist der Grund zu einem großem Fest. bei dem der Erwachte in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Zu dieser Zeit sind sie keine Kinder mehr, sind aber auch noch nicht erwachsen. Ihre Jugend wird bestimmt durch die Erprobung ihrer Fähigkeiten. Sie verlassen meist ihre Heimat und ziehen umher, um neue Dinge zu schauen und sich den Wind um ihre Nase wehen zu lassen. Sie genießen diese Zeit und so mancher Ältere erzählt abends am Feuer, mit wilden jungen Augen, von seinen Abenteuern als junger Zwerg.
Nirgendwo anders gibt es eine solche Kunstfertigkeit. Ihre Hallen sind groß und weit. Die Wände sind über und über besetzt mit geschliffenen Edelsteinen und Kristallen. In ihren Facetten bricht sich das Licht der Sonne und bringt Helligkeit selbst in die entfernteste Kammer. Sie fangen das Licht auf den Spitzen der Gebirge in riesigen spiegelnden Kristallen, bündeln es und leiten es durch tiefe Schächte in das Innere des Berges. Das gebrochene Licht ist so verwandelt, dass es die Zwerge nicht mehr zu Stein erstarren lässt. Edle Steine und Kristalle sind ihre große Leidenschaft. Sie schaffen daraus Schmuck und Geschmeide von solcher Schönheit, dass sie dem Betrachter das Augenlicht rauben können.
Zwerge helfen uns Menschen in der Not. Wenn der Geldfluss versiegt, sind sie es, die diesen wieder zum Fließen bringen. Allerdings suchen sie sich die Menschen aus, sie schauen in dessen Herzen. Sind diese bösartig, gierig oder sogar machtbesessen, dann wenden sie sich solange ab, bis der Mensch sich ins positive gewandelt hat.
Zwerge sind zwar ewig jung, doch die Todeshand greift auch nach ihnen.
Wenn der Schwarze Reiter sie aufsucht, zerfallen sie zu Felsstaub. Nur der Herzstein bleibt, denn es gibt wenig auf dieser Welt, was einen Herzstein zerstören kann.
Dann wird dieser zurück gebracht in die Gemeinschaft. Der Zwerg, der diesen Herzstein zurück bringt, wird Diandhu, der Träger des Herzsteines, genannt. Nur dieser kann die Seele des zu Staub Zerfallenen dem Berg zurückgeben.
Der Magmastrom bringt den Stein zu den Wurzeln des Gebirges, wo er ruht bis er erneut erwacht.