Edith Ghafoor Engelmedium - Feen
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Kleinfeen
 
Blütenjungfer, Atomie, Faerie, Ellyllon, Elvin, Grünwaldfee, Waldfee, Windwölkchen, Frost-, Wald-, etc. Pixie, Nachtelve, Irrlicht, Baum-, Luft-, Wasser-etc. Sprite, Yaai (Moorfee)
Kleine, aber sehr intensive Punkte der Lebenskraft manifestieren sich zu halbstofflichen Kleinfeen aus reiner Magie. Sie können existieren, ohne eine Verbindung mit der Natur einzugehen, die sie erschaffen hat. Sie lieben die Natur jedoch genauso wie alle anderen Feen auch.
Es gibt eine Vielzahl von Erscheinungsformen unter den Kleinfeen. Als Beispiel seien hier die etwa handgroßen Silberglöckchen oder die fingergroße Nachtelfe genannt. Ob Schmetterlings- oder Libellenflügel, ob Fühler oder nicht, ob bekleidet oder nicht, ob grünhäutig, bunt oder "fleischlich", das Aussehen einer Kleinfee verrät zuweilen etwas über deren Gemüt und eventuell etwas über deren Fähigkeiten, lässt aber niemals auf ihre Herkunft schließen. Wann immer zwei Kleinfeen ein Kind zusammen haben, kann dieses jegliches Erscheinungsbild haben, welches keineswegs durch das Aussehen seiner Elternteile eingeschränkt wird.
Kleinfeen leben für den Augenblick und begreifen solch komplexen Dinge wie Vergangenheit, Zukunft oder die Konsequenzen, die sich aus ihrem Tun ergeben, recht selten.
 
Pflanzenfeen 
 
Etwas spezieller sind die Verbindungen von Pflanzen mit den magischen Feldern der Lebenskraft der Natur. Die Pflanzenfeen sind sehr behäbige, nachdenkliche Wesen, die in der Vergangenheit leben und die für die Zukunft planen, ohne sich wirklich für die Gegenwart zu interessieren.
Wenn sie jedoch ihre Energie für die Gegenwart einsetzen, dann muss es recht wichtig sein.
Eine Pflanzenfee sieht aus wie ein mit Pflanzen überwuchertes Elfen-, Kobold-, Zwergen-, oder Riesenartiges Wesen, aus Blättern, Rinde, Blüten und Wurzeln bestehend.
Die Pflanzenfeen haben keine richtige Bezeichnung für ihre Art des Feeseins, sondern umschreiben sich:
  • Begriffe wie Baumschwester oder -bruder wird für Pfanzenfeen der blättertragenden Bäume verwendet.
  • Waldmütterchen oder -väterchen werden die Feen der Nabenbäume genannt.
  • Feen der Moose, Farne, Gräser und der gleichen bezeichnen sich als Moosweibchen oder -männchen.
 
Großfeen
 
Dryade, Naide(und deren Unterformen Limnaide, Nereide, Oceanide, Potameide, Nebling), Oreade (mit Unterform Aulonide, Limonide), Sylphide, Suberiaden
Eine Nymphe ist ein Feenwesen, welches ein Teil der Natur ist, einerseits mit ihr verschmolzen und von ihr abhängig, andererseits von ihr losgelöst und mit völliger Kontrolle über ihren Teil der Natur ausgestattet.
Eine Nymphe ist mit ihrem Teil der Natur verschmolzen (bei einer Dryade z.B. dem Baum) und kann sich nur bis hin zu dessen weitesten Ausläufern frei bewegen. Sie existiert nur so
lange, wie der Teil der Natur existiert, mit dem sie verbunden ist (was aber wahrlich lange ist, zumindest wenn man es mit menschlichen Maßstäben misst). Andererseits formt die Nymphe außerhalb ihres Stücks der Natur einen eigenständigen, von der Natur losgelösten Körper aus, welcher häufig der einer Elfe gleicht. Er besitzt die völlige Kontrolle über alles, was in oder auch auf ihrem Stück der Natur geschieht. Manch ein übereifriger Bibliothekar behauptete sogar, eine Nymphe wäre auf ihrem Hoheitsgebiet einem Gott gleich. Größere, intensive, aber nicht konstant bleibende Felder der Lebenskraft manifestieren sich zu den Nymphen, die sich aber, um nicht wieder in der Magie der Natur aufzugehen, mit Teilen von dieser verbinden müssen. Hierbei bleibt aber die Lebenskraft / die Magie dominantVerhältnis mit einzelnen natürlichen Orten ein: mit Bergen, Hügeln, Tälern, Wiesen, Teichen, Seen, Bächen, Quellen, Windböen oder Bäumen. Bei dieser Verbindung werden die Energien so ausgetauscht, das der Nymphe mehr Energie und mehr magisches Potential zur Verfügung stehen, als ihre beiden Teile (natürlicher Ort und Geist aus Lebenskraft) zusammengenommen jemals enthalten könnten.
Nachdem der Geist in dem natürlichen Ort lange genug verweilt hat, um mit ihm völlig verschmolzen zu werden, formt die Natur/Geist-Verbindung einen Körper aus. Dieser Körper ist nach den Idealvorstellungen des Geistes geformt und meist von elfenartigem Körperbau und sehr grazil. Man nennt diesen Geist nach seiner ersten Ausformung Nymphe.
Nymphen können aufgrund ihrer Assoziations-Partner sehr unterschiedlich aussehen und auch verschiedene Eigenschaften haben.
 
Tierfeen
 
Elura, Elurae, Faun, Satyr, Grippli, Hybsil, Lamia, Minotaur, Nixe, Fossegrimm, Schwanenmaid, Zentaur
Große dünne Felder aus Lebenskraft waren zu schwach, um sich zu manifestieren, und mussten sich mit Tieren und in geringeren Maße auch mit Pflanzen verbinden, wobei das Tier / die Pflanze das primäre Wesen blieb und "nur" zu einem intelligenten Wesen mit mehr oder weniger magischen Fähigkeiten wurde.
Es gibt zahlreiche verschiedene Verbindungen von Tieren mit den magischen Feldern der Lebenskraft der Natur. Die Tierfeen fallen sehr unterschiedlich aus, aber alle sind sie in irgendeiner Art Tier / Elf-Mischwesen.
So sind Faune, jene Mischung aus Geißbock und Elf, ein klassisches Beispiel für eine Verbindung des Geistes der Natur mit einem Tier. Geißbock und elfenartiger Geist haben sich vollständig miteinander verschmolzen und bilden auch körperlich eine Einheit. Der Faun ist vernunftbegabt durch den magischen Funken der Natur, aber auch lüstern durch seine Verwandtschaft zum Geißbock. Und dennoch: das Spielen auf verschiedenen Instrumenten, die er von Geburt an beherrscht, kann der Faun weder von der Natur noch vom Geißbock haben, so dass auch hier die Verbindung stärker ist als die Teile, aus denen sie besteht.
Die Evulrae sind ein weiteres Beispiel einer solchen Verbindung. Sie sind rein optisch durch und durch reine Füchse, aber ungleich ihren niederen reinen Tierverwandten können sich Evulrae in der normalen Feensprache verständigen, können auf ihren Hinterpfoten laufen, haben gelernt mit ihren Pfoten Gegenstände zu benutzen, und haben auch sonst eine völlig
eigenständige Kultur. Sie sind zwar nicht intelligenter als ein Mensch, lernen aber besser aus ihren Fehlern im Umgang mit der Natur und beherrschen sogar geringe magische Gaben.
Dann gibt es noch die Wechsler. Damit sind Kreaturen gemeint wie zum Beispiel der Katzer oder der Falker. Ein Katzer ist des Tags eine normale, elfisch gebaute Person, die sich des Nachts in eine normale Katze verwandelt, dabei aber ihre Intelligenz und Sprachfertigkeit behält. Dies befähigt dieses Wesen, keinen Schlaf zu benötigen, da die nicht aktive Hälfte der Verbindung in der Zeit ausruht, in der die andere aktiv ist. Von Nachteil ist nur, dass der Katzer vom Lauf der Sonne abhängig ist, und sich bei jeder Morgen- oder Abend-Dämmerung verwandelt. Auch kann sich der elfische Teil nur in dem Gebiet bewegen, das seine Katzen-Hälfte als sein Revier ansieht.
Dem Falker geht es ähnlich, nur das er des Tags Falke und des Nachts Elf ist. Es gibt viele dieser Verbindungen; jede Art hat mehr oder weniger Magie, Vorzüge oder Beschränkungen.
Das sind nur ein paar typische Beispiele gewesen, jedoch nicht alle Möglichkeiten dieser Natur/Geist-Verbindung.